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Unsere aktuellen Termine (2020):
04.-05.07. 13.09. 10.-11.10.
Außerhalb der Veranstaltungen:
vom 09.05. bis 17.10. jeweils samstags von 10:00-17:00 Uhr.
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Aktuelles

23.05.2020: Aktuelles

Nachdem das Bahnhofsgebäude in Wittenberge vor einiger Zeit von der Städtischen Wohnungsgesellschaft erworben wurde und nun die Räume saniert und einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen, stellte sich die Frage nach dem Verbleib der Einrichtung der ehemaligen Intershop-Verkaufsstelle, die vielleicht noch dem ein oder anderen Reisenden bekannt ist. Da es sich um ein Eisenbahnrelikt von lokaler Bedeutung handelt, freuen wir uns, es in unserem Lokschuppen wiederaufbauen zu können. Durch den persönlichen Einsatz eines Aktiven wird die typische Wandverkleidung und einige Möbel im Durchgang von unserer Eingangshalle in den Lokschuppen eingebaut. Am Samstag vergangenen Samstag konnte man das zukünftige Bild schon gut erkennen. Es fehlt halt noch ein Mittelschrank, viel Möbelpolitur und Dekogegenstände.


Intershop

Etwas Farbe angenommen hat nun unsere Dampflok EMMA, die sich – wie wir berichteten – über einen neuen Kohlenkasten freut. Dieser wurde nun mit der endgültigen Lackfarbe versehen. Da fehlt nur noch ein bisschen Patina.

Auf der Ladefläche des Lastkraftwagens aus dem Haus Magirus-Deutz (Oldtimer) ist ein sogenanntes Strömungsgetriebe einer Diesellok des Herstellers MaK angekommen, das auf der einen Seite vom Dieselmotor der Lok angetrieben wird und auf der anderen Seite die Energie bei Kraftschluss in einem Ölbad über verschiedene Gänge an die Antriebsräder weitergibt. Es ist also mit einem Automatikgetriebe eines Autos vergleichbar, nur viel größer.

Damit das Getriebe an seinem vorgesehenen Standort in der Werkstatt auch sicher steht, wurden Holzschwellen als Unterlage vorbereitet. Die Kollegen plagen sich gerade damit, die metallenen Schienenhalter abzuschrauben.

Keinen schönen Eindruck machte bislang der Tender unserer Dampflok 50 3700, der derzeit auf der Rückseite des Lokschuppens abgestellt ist und bislang mit einigem Graffiti „verziert“ war. Da er den mit der Bahn Vorbeireisenden wahrscheinlich auch nicht gerade positiv aufgefallen ist, haben wir die Schmierereien abgeschliffen, den Wasserkasten auf der Fahrzeugseite grundiert und schwarz lackiert. Dabei soll es aber nicht bleiben: Um die Substanz des Fahrzeugs zu schützen, soll er über Sommer insgesamt neu lackiert werden.


16.05.2020: Arbeiten an Fahrzeugen gehen weiter

Zwar stehen leider unmittelbar keine Einsätze für 50 3570 an. Allerdings haben wir in der Winterpause das linke Treibstangenlager der Lok bearbeitet und am 16.05.2020 wieder eingebaut. Dabei handelt es um das Lager, welches den Antriebszapfen am Treibrad der Lok umfasst und in der mächtigen Treibstange sitzt, welche die Kolbenstange aus dem Dampfzylinder mit dem Antriebsrad auf der linken Seite der Lok verbindet. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Gleitlager. Darin gleiten die Lagerschalen auf einem sehr dünnen Ölfilm auf dem sich darin drehenden Zapfen. Da die Antriebsenergie der Lok hier auf das Rad übertragen wird, muss das Lager sehr genau gearbeitet und die Ölschmierung ausreichend sein, damit der Ölfilm nicht abreißt und es einen Lagerschaden gibt.
Auf dem ersten Bild sieht man, dass so ein Lager aus zwei Hälften besteht. Hier wurde gerade die hintere Hälfte eingebaut. Die vordere Hälfte fehlt noch. Und immer schön auf die Finger aufpassen!


Auf dem nächsten Bild ist das Lager vollständig eingesetzt und die sogenannte Gegenkurbel kann davorgesetzt werden. Die Gegenkurbel dient dem Antrieb des Steuerschiebers, der die Ein- und Auslasszeiten für den ein- und ausströmenden Dampf im Dampfzylinder steuert.

Aus dem nächsten Bild bemüht sich der junge Kollege, die Bolzen der Gegenkurbel festzuziehen. Haben Sie aber keine Bedenken. Unsere Schlosser haben die Muttern noch ein wenig nachgezogen und sie sind nun fest.

Weiter ging es auch mit der Baustelle Nr. 2, dem Beiwagen 190 851. Hier berichteten wir neulich, dass die Stirnwände unterhalb der Fenster ziemlich vom Rost befallen sind. Die Stellen wurden inzwischen herausgeschnitten. Entsprechende Bleche werden nun angefertigt und eingeschweißt.

Baustelle Nr. 3, der Güterwagen G10, befindet sich auch auf dem Wege der Besserung, nachdem nun die Sanierung des Rahmens und des stählernen Fachwerkgerippes des Aufbaus nahezu abgeschlossen werden konnte. Hier nochmal ein kleiner Blick zurück:
Zunächst sehen wir den Wagen am 12.08.2019 kurz nach dem Beginn der Entfernung der hölzernen Wände.

Auf dem nächsten Bild erkennt man den Wagen am 16.11.2019. Hier sind die hölzernen Seitenwände schon vollständig entfernt. Auch die Stirnwandstreben wurden zur Aufarbeitung ausgebaut.

Und das letzte Bild zeigt eine der vier Federn, die den Wagenkasten gegen starke Erschütterungen schützen soll.


Fahrzeuge: 50 3570-4, 190 851-6, G 10

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09.05.2020: Karlsruhe auf dem Weg der Besserung

Wir berichteten Anfang April darüber, dass die ehemals für das Gaswerk in Karlsruhe gebaute Dampflok aus dem Hause Orenstein & Koppel den Weg in unser Museum gefunden hat. Die folgenden Bilder zeigen sie nach der Verladung auf einen Tieflader auf dem Weg in unser Museum und nach dem Abladen vor unserem Lokschuppen.



Ziel des Eigentümers ist eine betriebsfähige Instandsetzung. In den letzten Tagen und Wochen wurde intensiv und natürlich unter Einhaltung aller Distanzregeln an unserem Neuzugang, die bisher nur den Arbeitstitel Karlsruhe trägt, gearbeitet. Da insbesondere der Dampfkessel der neuralgische Punkt bei einem solchen Vorhaben ist, wurde diesem besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Zunächst wurden alle darin befindlichen Rohre entfernt und die Dicke der Kesselwand gemessen. Dabei ergaben sich durchaus interessante Lichtspiele, als eine Lampe durch die nun leeren Rohrwände schien.

Wir freuen uns, dass der Kesselprüfer inzwischen grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme gegeben hat. Also geht es jetzt an den Wiederaufbau bzw. die Neuanfertigung von Teilen, die inzwischen zu verrottet für die Weiterverwendung sind.
Derzeit werden einige Blechteile in der Maschinenfabrik Bleckede hergestellt. Dazu gehört unter anderem der sogenannte Aschkasten. Das ist ein Vorratsbehälter unter dem Feuerrost, in den die Schlacke vom Feuer fällt, damit sie im Betrieb nicht auf den Gleisen landet. Auf dem folgenden Bild sieht man links das Original, rechts den Neubau des Aschkastens.

Außerdem werden diverse Rohrleitungen neu angefertigt. Auf den folgenden Bildern sehen wir Arbeiten an den Einströmrohren, also der Verbindung zwischen dem Dampfkessel mit den Antriebszylindern der Maschine.




Fahrzeug: Karlsruhe


08.05.2020: Wageninstandsetzung und Grünpflege

Da wir am 9.5. das Museum wieder für Besucher öffnen konnten, war vorher etwas Revierpflege angesagt. Wir mögen zwar Blumen und Pflanzen, allerdings nur da, wo sie auch hingehören. Nicht zu diesen Orten gehören unsere Gleisanlagen. Daher haben wir einerseits eine Fachfirma bestellt, die unsere Gleise professionell von Grünwuchs gesäubert hat.


In Corona-Zeiten wünscht man sich ja auch Aufgaben, die man allein und in sicherem social distancing durchführen kann. Da gibt es bei uns immer etwas zu tun und wenn es die manuelle Unkrautbekämpfung ist.

Nebenbei sind auch unsere Wagenprojekte in Arbeit. Gute Fortschritte macht inzwischen unser Güterwagen der Bauart G 10. Der verfügt zwar eigentlich über Bretterwände und einen hölzernen Fußboden.

Da das Holz inzwischen aber marode war, wurde alles entfernt. Da der Wagen nun erheblich erleichtert ist, konnten wir das Gerippe ausachsen, die Achsführungen und die Achsen selbst entrosten, neu lackieren und die erste Achse schon wieder einbauen.

Mehr Arbeit als geplant bereitet uns derzeit der Beiwagen 190 851, der uns vor wenigen Wochen aus Berlin erreicht hat. Die Stirnfronten sind leider ziemlich von Wind und Wetter gezeichnet. Der Rostfraß hat inzwischen eingesetzt und muss behoben werden.




02.05.2020: Holzarbeiten

Obwohl die Arbeit pandemiebedingt nur sehr langsam vorangeht, freuen wir uns doch, ein paar sehenswerte Zwischenergebnisse präsentieren zu können. Erstens sind die Dacharbeiten an den Resten des Lokschuppens 1 nahezu abgeschlossen. Das Dach wurde in den letzten Tagen mittels einer Holzkonstruktion gedeckt und anschließend mit Dachpappe abgedichtet. Die Baugerüste sind weitgehend abgebaut. Lediglich an den Seiten werden in diesem Bauabschnitt noch ein paar kleine Restarbeiten durchgeführt.




Holzarbeiten werden auch in unserem Beiwagen VB 197 805 durchgeführt. Nachdem der Korrosionsschutz am Rahmen des Fahrzeugs aufgetragen wurde, erhält er nun einen hölzernen Fußboden. Danach können die Innenwände und die Toilette wieder eingebaut werden. Schließlich wird Linoleum als Fußbodenbelag eingebaut.


Glücklicherweise sind wir von Corona verschont geblieben. Angesichts der aktuellen Lockerungen der behördlichen Auflagen freuen wir uns, dass wir zumindest das Museum ab 9.5. wieder zugänglich machen können. Sie können sich also gerne selbst vom Fortgang der Arbeiten überzeugen. Das ist für Sie als Besucher bestimmt eine willkommene Abwechslung nach den wochenlangen Einschränkungen. Außerdem helfen Sie unserer gebeutelten Kasse mit Ihrem Eintritt. Bitte denken Sie aber an die üblichen Sicherheitsmaßnahmen. Halten Sie bitte ausreichenden Abstand zu den Mitarbeitern des Museums und zu anderen Besuchern.


Fahrzeug: 197 805-5

Stichwörter: Infrastruktur

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Dampflokfreunde Salzwedel e.V. Am Bahnhof 6, 19322 Wittenberge

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