Unsere aktuellen Termine (2021):
14.-15.08. 09.-10.10.
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vom 22.05. bis 16.10. jeweils samstags von 10:00-17:00 Uhr.
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Aktuelles

12.06.2021: Klarmachen zum Probedampfen!

Eigentlich hatten wir für das erste Juliwochenende unser erstes großes Fest "nach" der Covid-Pandemie geplant. Doch machen uns immer noch die in Brandenburg geltenden Restriktionen für solche Veranstaltungen zu schaffen und so haben wir uns entschieden, unser Fest auf Mitte August zu verschieben.
Da sich viele Aktive aber ohnehin schon für das erste Juliwochenende frei genommen haben und nach Wittenberge kommen, machen wir aus der Not eine Tugend. So werden wir am Samstag, den 3.7.2021, unsere Lokomotiven zur Probe in Betrieb nehmen. Dann werden wir sehen, ob sie das Fahren noch nicht verlernt haben. Gäste sind herzlich willkommen. Aber bitte denken Sie daran, dass sich sicherheitshalber bereits über unsere Internetseite für Ihren Besuch registrieren. Das erleichtert uns die Einhaltung der Vorgabe, dass sich nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig im Gelände aufhalten.
Vorher ist aber noch einiges zu tun. Unsere kleinen Dampfloks brauchten mal wieder einige optische Auffrischungen. Und so haben wird das gestrige schöne Wetter genutzt, um sie gründlich zu putzen.



Außerdem gingen die Arbeiten am zukünftigen Tender unserer Dampflok 50 3570 weiter. Da machten wir mal wieder die typische Erfahrung: Wenn man sich erst einmal näher mit einem historischen Fahrzeug beschäftigt, findet man immer mehr Baustellen. So haben wir festgestellt, dass einige Bleche an der Stirnseite stark korrodiert waren. Sie wurden nun herausgeschnitten und durch neue ersetzt.

Nachdem die Diesellok S 200 schon seit längerem ohne Lack im Lokschuppen stand, bot sich jetzt die Gelegenheit, mit der neuen Lackierung zu beginnen. Dazu wurden erst einmal alle Fenster abgeklebt, die Scheinwerfer ausgebaut und Bremsschläuche und Scheibenwischer verpackt, damit sie nicht unbeabsichtigt Farbe abbekommen. Danach wurde die Lokomotive grundiert. Nebenbei hat ein Kollege auch die Hörner der Lokomotive in Heimarbeit überholt.


Fortschritte gab es auch bei den Bauten. So haben wir begonnen, die Wände in unserem zukünftigen Kleinteilelager zu verputzen und die Löcher im Fußboden zu verschließen.

Mehr Tageslicht gibt es jetzt auch wieder im Wasserturm. So konnten wir zwei kleine Fenster auf Höhe des großen Wasserbehälters unterhalb des Daches ausbauen, reinigen, neu verglasen und wieder einbauen. Das hört sich zwar ein wenig unspektakulär an. Dazu muss man sich aber vorstellen, dass wir die Fenster in schwindelnder Höhe ausgebaut und über eine extrem steile, 12 Meter hohe Leiter geborgen haben und nach der Restaurierung auf gleichem Weg wieder in den Turm gebracht haben. Das ist nichts für Leute mit Höhenangst.

Und zu guter Letzt haben wir den Härtegrad des Wassers bestimmen lassen, mit dem wir unsere Dampflokomotiven füttern. Der Härtegrad gibt an, wieviel Kalk im Wasser gelöst ist. Die Angabe ist wichtig, um die richtige Dosierung von Wasseraufbereitungsmitteln für die Verwendung in unseren Lokomotivkesseln zu bestimmen. Praktischerweise haben wir den Härtegrad an die Wasserkräne in unserem Gelände angeschrieben.


Fahrzeuge: 50 3570-4, S 200 13

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29.05.2021: Es läuft

Unter dem Motto „Es läuft“ haben wir am vergangenen Samstag einige Arbeiten durchgeführt. Zunächst wurde unsere Emma aus dem Schuppen in die Sonne gezogen. Die kleine Lok erfuhr einige Wartungsarbeiten. So wurde auch eine Sitzbank aus dem Führerstand ausgebaut, die in den nächsten Tagen rekonstruiert werden soll.



Schweiß lief auch bei weiteren Arbeiten an der Dampflok 50 3570. Hier wurde ein aufgearbeitetes Abschlammventil unter dem Kessel montiert und Wasserstandsanzeigen im Führerstand angeschraubt.


Farbe lief auch durch die Spritzdüsen unseres Lackierers, der zwei Dieselmotoren lackierte, von denen einer demnächst als Ausstellungsobjekt aufgestellt werden soll.

Wasser lief durch die Düse unseres Hochdruckreinigers. Ein fleißiger Kollege befreite die Untersuchungsgrube von Dreck, auf der Emma sonst steht.

Endlich läuft auch wieder der VW-Motor des Breuer-Traktors, den ein anderer Kollege in Heimarbeit zum Leben erweckt hat. In nächster Zeit werden wird das Verschubgerät nun wieder zusammenbauen können.


Fahrzeuge: 50 3570-4, Emma, Breuer Lokomotor

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22.05.2021: Arbeiten an mehreren Projekten

Am vergangenen Samstag wurde gleich an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet. Beginnen wir mit den Arbeiten in der ehemaligen Toilettenanlage, die von außen an die Rückseite des Lokschuppen angebaut ist: Da eine Wieder-Inbetriebnahme für die Öffentlichkeit aufgrund fehlender Zu- und Abflüsse und schlechter Zuwegung ausgeschlossen war, haben wir beschlossen, die Räumlichkeiten zu entkernen und als Lager für Kleinteile umzubauen. Das ist mittelfristig sinnvoll, denn überall stehen Kisten und Kästen mit Schrauben, Muttern, Splinten und Dichtungen herum, die nun hoffentlich bald einen geordneten Platz finden.
Das Entkernen war harte Arbeit und so konnte unsere Jugend mal zeigen, wie man einen 5-Kilo-Hammer schwingt:


Nach vollendeter Arbeit präsentierte sich nun ein weitgehend leerer Raum. Durch die Oberlichter sieht man übrigens den Gang von der Lokleitung zur Fahrzeughalle.

Links neben der Trennwand erkennt man, dass sich dort einmal ein Durchgang zum Lokschuppen befunden hat. Diese Türöffnung haben wir wieder geöffnet und hineingemauerten Steine entfernt.

Fortschritte machen auch die Arbeiten an unserer Dampflok 50 3570, die eine Kesseluntersuchung erhält. Inzwischen wurden die Abschlammer aufgearbeitet und konnten gestern eingebaut werden.

Im Inneren der Feuerkiste wurden die Roste kontrolliert, auf denen das Feuer brennt, wenn die Lokomotive angeheizt ist. Mit der Zeit zundern diese gusseisernen Roststäbe allerdings ab oder verbiegen aufgrund der thermischen Belastung. Sie müssen dann gegen neue ersetzt werden.

Oben auf dem Kessel befindet sich der Dampfdom, in dem sich der Dampfregler befindet. Das ist ein großes Ventil, das der Lokführer vom Führerstand öffnen kann, um Dampf vom Kessel in die Antriebszylinder zu geben. Dieser Regler wurde zur Aufarbeitung ausgebaut. Um die im Rahmen der Kesseluntersuchung notwendige Druckprobe durchführen zu können, wurde die entstanden Öffnung und der Dampfdom selbst verschlossen.

Vor einiger Zeit erhielten wir zwei luftgekühlte Dieselmotoren aus DDR-Produktion, die auch in Rangierlokomotiven zum Einsatz kommen. Dafür haben wir Transportrahmen gebaut. Die Motoren werden nun konserviert und lackiert. Einer wird in unserer Werkstatt als Schauobjekt ausgestellt. Der andere wird eingelagert.


Nicht zu unterschätzen sind unsere innerbetrieblichen Transporte und nichts ist ärgerlicher, wenn die benötigten Schubkarren mal wieder einen Platten haben. Daher hatte sich ein Kollege erbarmt und neue Schläuche in die Reifen eingebaut.

Am frühen Abend erhielten wir noch Besuch von der Firma „Erfurter Bahnservice“, die den Auftrag hat, eine Lokomotive unserer Nachbarn, der Eisenbahngesellschaft Potsdam, ins Eisenbahnmuseum nach Weimar zu bringen. Dazu war eine moderne Hybridlokomotive im Einsatz, die den Strom für ihre Fahrmotoren aus der Oberleitung oder aus einem eingebauten Generator zu beziehen. Mit von der Partie waren auch zwei Reisezugwagen, die für eine ausreichende Bremsleistung sorgen sollen, denn die Bremsen des zu überführenden Exponates sind nicht mehr funktionsfähig.


08.05.2021: Arbeiten statt feiern

Eigentlich hätte an diesem Wochenende unser Frühjahrsfest stattfinden sollen. Aber leider hat uns Covid einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und diverse Arbeiten erledigt. Beginnen wir mit dem Breuer-Traktor. Hier konnten die neuen Schmierpolster an den Achsen eingebaut werden, so dass wir das Fahrzeug bald wieder auf eigene Räder stellen können.



Außerdem wird gerade die Bremsanlage gangbar gemacht und die Verkleidungsbleche vom Rost befreit.


Unsere Dampflok Emma wird auch gerade wieder aus dem Winterschlaf erweckt. Nach Auswaschen des Kessels wurden die Waschluken wieder eingesetzt und die Rohre, die von der Feuerkiste in die Rauchkammer führen, von Asche und Ruß befreit


Die Arbeiten am Tender der 50 3570 gehen auch weiter. Gestern wurden die Bremstraversen eingebaut und die Hangeisen montiert, natürlich mit fabrikneuen Bremsbelägen (im der Eisenbahnersprache auch Bremssohlen genannt)

Auch außerhalb des Lokschuppens ging es weiter. So wurden die bisher vorübergehend gelagerten Schwellenstapel auf Güterwagen verladen und an ihren endgültigen Lagerplatz gebracht.

Und es wurde eine neue Löschwasserleitung vom Wasserturm auf die Magdeburger Bahnhofsseite verlegt. Gut, dass uns für diese Aufgabe ein Minibagger zur Verfügung stand.


Fahrzeuge: 50 3570-4, Emma, Breuer Lokomotor

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04.04.2021: Aufbereitung des Tenders

Die Osterfeiertage nutzten einige Aktive, um den Tender der Dampflok 50 3570 weiter zu pflegen. Mit unserem Bagger wurden zunächst die Kohlen entladen.


Mittels Hochdruckreiniger wurde der Tender von allen Seiten gereinigt, um ihn auf bisher verborgene Schäden untersuchen zu können. Zum Glück gab es keine entsprechenden Befunde.





Die bereits demontierten Bremsteile wurden mit rotierenden Bürsten gereinigt und von Farbe befreit, um auch hier möglicherweise vorhandene Schäden erkennen zu können. Auch hier gab es keine wesentlichen Befunde.





Fahrzeug: 50 3570-4

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Dampflokfreunde Salzwedel e.V. Am Bahnhof 6, 19322 Wittenberge